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Böhmerwald per Tretroller I. Von Modrava nach Železná Ruda

Der Böhmerwald ist bei Tretrollerfahrern sehr beliebt. Regelmäßig finden da Wettrennen und Treffen statt. Die zauberhaft schöne Natur des Böhmerwalds lockt, und auch hunderte gut markierter Trassen, glatter Asphalt, geheimnisvolle Winkel, weite Hochebenen, Serpentinen, Steigungen, Abfahrten und nette kleine Gaststätten.

Böhmerwald per Tretroller
Böhmerwald per Tretroller

Auf dem Weg von Modrava nach Železná Ruda fährt man an einem sprudelnden Bach entlang, über Bergwiesen, durch tiefe Wälder und an den typischen Böhmerwaldmooren vorbei. Es bieten sich monumentale Ausblicke und auch die Möglichkeit, eines der erloschenen Böhmerwalddörfer zu besuchen.

Modrava → Železná Ruda

UNSER TIPP:

Planen Sie ihren Ausflug für zwei Tage, übernachten Sie in Markt Eisenstein und fahren Sie am nächsten Tag auf einem anderen/oder dem gleichen Weg wieder zurück. Trainierte Tretrollerfahrer könnten beide Strecken an einem Tag schaffen, aber die Gesamtsteigung von max. 2 000 Metern will gut bedacht sein.

Transport

Nach Modrava kommen Sie bequem mit dem Auto, mit Bussen oder per Zelená linka/Greenline. Wenn Sie das Geld fürs Parken (250 Kč/Tag) und für die Übernachtung in Železná Ruda sparen wollen – dann fahren Sie doch einfach andersrum – von Železná Ruda nach Modrava, wo man auf einem Notübernachtungsplatz schlafen kann. Nach Železná Ruda kommen Sie bequem mit Zug oder Bus. Eine Beschreibung der Alternativtrassen finden Sie im Artikel „Böhmerwald per Tretroller II“.

  • Für fortgeschrittenere Fahrer, Einzelfahrer und Gruppen
  • Sie fahren: 38 km
  • Das braucht einen ganzen Tag oder einen halben Tag, wenn Sie ordentlich lostreten.
  • Terrain: hügelig
  • Steigung: 800 Höhenmeter
  • Gefälle: 970 Höhenmeter
  • Oberfläche: überwiegend Asphalt, teilweise Schotter
  • Parken: kostenpflichtiger Parkplatz 250 CZK/Tag    
  • Öffentlicher Verkehr: Busse und spezielle Grüne Linien siehe Zelené linky
  • Karte

(oder andersrum, die Beschreibung des Wegs zurück finden Sie in den Ausflugstipps)

Modrava → Drei-Seen-Moor

Modrava ist von tiefen, dunklen Wäldern und unergründlichen Mooren umgeben. Es ist dann für lange der letzte Zivilisationspunkt, deshalb empfehlen wir, sich vor der Reise ordentlich zu stärken. Die nächste Gelegenheit ist dann erst wieder in Prášily, nach 16 km.

Kaffee und hausgemachtes, traditionelles Backwerk bekommen Sie in der Pension „Modrý“, wo Sie sich im kleinen Laden auch was für unterwegs kaufen können. Wir haben in der Brauerei Lyer eine Suppe gegessen und mit Geräuchertem gefüllte kleine Klößchen, beides war ausgezeichnet, also tat uns auch die etwas größere Zeche nicht leid.

Die Brauerei Lyer ist auch ein guter Ausgangspunkt. Von hier aus können Sie sich über einen Weg, der sich am Rachelbach (Roklanský potok) entlangschlängelt, in Richtung Drei-Seen-Hochmoor begeben. Sie kommen nach x km und einer kurzen Steigung dorthin. Es ist eines der drei zugänglichen Torfmoore des Böhmerwalds auf tschechischer Seite, und es lohnt sich, es sich anzusehen, schon wegen der vielen buntschillernden Libellen, die hier herumschwirren. Vom Weg hierher geht ein 250 m langer Lehrpfad ab.

Modrava → Drei-Seen-Moor

Modrava ist von tiefen, dunklen Wäldern und unergründlichen Mooren umgeben. Es ist dann für lange der letzte Zivilisationspunkt, deshalb empfehlen wir, sich vor der Reise ordentlich zu stärken. Die nächste Gelegenheit ist dann erst wieder in Prášily, nach 16 km.

Kaffee und hausgemachtes, traditionelles Backwerk bekommen Sie in der Pension „Modrý“, wo Sie sich im kleinen Laden auch was für unterwegs kaufen können. Wir haben in der Brauerei Lyer eine Suppe gegessen und mit Geräuchertem gefüllte kleine Klößchen, beides war ausgezeichnet, also tat uns auch die etwas größere Zeche nicht leid.

Die Brauerei Lyer ist auch ein guter Ausgangspunkt. Von hier aus können Sie sich über einen Weg, der sich am Rachelbach (Roklanský potok) entlangschlängelt, in Richtung Drei-Seen-Hochmoor begeben. Sie kommen nach x km und einer kurzen Steigung dorthin. Es ist eines der drei zugänglichen Torfmoore des Böhmerwalds auf tschechischer Seite, und es lohnt sich, es sich anzusehen, schon wegen der vielen buntschillernden Libellen, die hier herumschwirren. Vom Weg hierher geht ein 250 m langer Lehrpfad ab.

Unten im Tal dann biegen Sie nach links in den Schotterweg ein, der Sie bis nach Prášily bringt – eine einst für die Öffentlichkeit gesperrte Gemeinde. Zum Glück ist heute alles anders – Prášily ist nun ein Zentrum für die Sommer- und Wintertouristik, wo nette Kneipchen, eine Konditorei und ein Lebensmittelladen zu finden sind. Der hat täglich, auch am Wochenende, von 7-18 Uhr geöffnet.

Wir empfehlen, im Gasthaus „Hostinec U Michala“ Halt zu machen, wegen der fantastischen Hefeknödel mit Heidelbeeren, oder gleich gegenüber in der Konditorei „Pampeliška“, wo es ausgewählten Kaffee und verschiedene hausgemachte Desserts von den Böhmerwälder Zuckerbäckerinnen gibt. Nach so vielen zurückgelegten Kilometern haben Sie sich ein bisschen Zucker schon verdient, die gewonnene Energie werden Sie schon noch gut brauchen können, wenn Sie nachforschen, was von der Böhmerwaldgemeinde Hůrka/Hurkenthal übriggeblieben ist. 

Konditorei „Pampeliška“
Konditorei „Pampeliška“

Prášily → Hůrka

Von „Pampeliška“ aus fahren Sie weiter bergab, am Camp vorbei und dann beim ersten Abzweig dahinter nach links. Nach etwa zwei Kilometern gerader Strecke kommt die letzte Steigung. Sie ist ziemlich lang, aber unterwegs wird der Anblick einer schönen Wiese für Kurzweil sorgen. Hinter der Wiese biegen Sie nach links zum ehemaligen Dorf Hůrka/Hurkenthal ab, von dem nur die Friedhofskapelle übriggeblieben ist. Sehr schön erzählt Emil Kintzl über diese  verschwundene Gemeinde in der Serie Verschwundener Böhmerwald.

Dorf Hůrka
Dorf Hůrka

Hůrka → Železná Ruda

Hinter Hůrka geht´s weiter am Notübernachtungsplatz vorbei noch ein Stückchen bergauf. Wenn Sie dann den Scheitel überwunden haben, ist alles in Butter, nun müssen Sie sich nur noch auf dem Tetřeví stezka/Auerhahnweg runtergleiten lassen nach Železná Ruda. Bevor Sie aber die Bremsen lösen, genießen Sie noch einen Blick auf die Böhmerwaldlandschaft.

Und dann steht Ihnen nur noch die verdiente Rast bevor. Etwa im Auto-Camp „Železná Ruda“, das Sie am Stadtrand in der Straße Klatovská ulice finden. Das sind etwa 2 km vom Stadtzentrum Richtung Klatovy. Fürs Abendbrot kehren Sie am besten bei „Osvěžovna Kandahár“ ein, gleich vorm Camp, es gibt hier richtig gutes Essen.

Ato-Camp „Železná Ruda“
Ato-Camp „Železná Ruda“

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