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Mit dem Tretroller wollen sie Südamerika erkunden

Den Tretroller Yedoo Trexx erwartet ein bemerkenswerter Härtetest. Gemeinsam mit ihm stellen sich der schwierigen Prüfung auch sieben junge Leute, die beschlossen haben, die Ländern Mittel-und Südamerikas auf Rollern zu überqueren. Vor ihnen liegen 11 000 km, 15 Staaten, Temperaturunterschiede von 40 Grad, vergessene Wege und die Panamericana-Autobahn - und dies alles ohne Begleitteam und GPS.

Den Tretroller Yedoo Trexx erwartet ein bemerkenswerter Härtetest. Gemeinsam mit ihm stellen sich der schwierigen Prüfung auch sieben junge Leute, die beschlossen haben, die Ländern Mittel-und Südamerikas auf Rollern zu überqueren.

DIE TEILNEHMER der EXPEDITION

Marek Jelínek: Vater des Projekts, 33 Jahre alt, Renaissance-Mensch mit vielseitigen Talenten, absolvierte die Mittelschule fürs Gesundheitswesen, seit September diesen Jahres arbeitet er als Leiter im Bereich Logistik beim Unternehmen DHL. Diese Position gab er aber zugunsten des Projekts "Soweit wir kommen" auf, sodass er nun ein Vollzeit-Traveller ist. Marek macht tolle Fotos, spielt Gitarre und singt. Zu seinen Liedern schreibt er die Texte und komponiert die Musik selbst. 2006 hat er mit der Gruppe Mauritius das Album "Lítám" (Ich fliege) herausgebracht, und mit seinem zweiten Musikprojekt, Mimosféry, mehrere Singles. Der Clip dazu wurde in Kinderheimen gedreht. Mareks Fotografien von früheren Reisen können Sie sich vom 5. Oktober bis 17. November 2016 in der Stadtbibliothek in Kolín ansehen.

Weg ohne Rückflugticket

"Reisen gibt mir die Chance, nicht nur ferne Länder, sondern auch mich selbst zu erforschen", sagt Marek Jelínek, der Initiator der Expedition "Soweit wir kommen". Diese außergewöhnliche Rollerfahrt beginnt am 20. November in der südmexikanischen Stadt Cancun und endet irgendwann zwischen Mai und Juli des nächsten Jahres in Feuerland. "Es war mein Traum, ein One-way-Ticket zu kaufen, mich dem Rhythmus vor Ort anzupassen und erst dann nach Hause zurückzukehren, wenn wir das Ziel erreicht haben. Daher habe ich auch die Route nur annähernd, nicht bis ins Detail geplant. Wir werden sie an den jeweiligen Ort, an die Situation und unsere Kondition anpassen."

Die Gruppe will außerdem im Rahmen des gemeinnützigen Projekts Kinder gehören in die Schule den Unterricht besuchen und mit einheimischen Kindern darüber sprechen, wie wichtig Bildung ist. Die Fotos, die in den Schulen gemacht werden, sollen dann zusammen mit Bildern, die die Kinder malen, von der tschechischen Non-Profit-Organisation WeCan versteigert werden. Der Erlös wird in die Errichtung einer Schule für Kinder in Südamerika oder in Kambodscha fließen. 

Marek Jelínek zeigt eine seiner Fotoausstellungen.
Marek Jelínek zeigt eine seiner Fotoausstellungen.

Tomas Kračmár: 24jähriger Monteur, kann alles reparieren und hält es nicht lange am gleichen Ort aus. Sein Wunsch, das Unbekannte zu erforschen, führte ihn zu der Entscheidung, sich Mark anzuschließen. Zuvor ist er ihm schon lange auf FB gefolgt. "Der Gedanke, dass ich am Morgen noch nicht weiß, was nach dem Mittagessen, geschweige denn am Abend passiert, ist für mich befreiend."

Michal Kahoun: Die größte Stärke des 28jährigen Supervisors einer Reinigungsfirma in London ist die Improvisation. Im Augenblick befindet er sich an einer schicksalhaften Kreuzung. "Mareks Projekt hat mir sehr gefallen, insbesondere der Gedanke, etwas ganz anderes zu machen, als alle um mich herum."

Lukáš Nekvasil: der 25jährige Monteur mit Arbeitserfahrungen in ganz Europa hat die Fähigkeit, Krisensituationen mit dem Bauchgefühl zu lösen. Er will die Kultur und unberührte Natur Lateinamerikas kennen lernen. Lange Zeit ist er Marek auf FB gefolgt, und dann hat er ihn einfach kontaktiert. "Am meisten freue ich mich darüber, dass ich unterwegs auch jemandem helfen kann."

Sayana Rampilova: Das 26jährige Au-pair beherrscht eine ganze Reihe von Sprachen. Das Spanische gehört zwar nicht dazu, dafür liebt sie aber Bananen und hofft, dass die Rollerreise sie von ihrer Cellulitis befreit. Aber im Ernst: Sanny liebt Kinder, Reisen und auch Lukáš. 

Wie alles begann

Marek Jelínek hat eben lateinamerikanische Wurzeln. Obwohl er in Kolín aufgewachsen ist, zieht es ihn zur Sonne und zu Menschen, die das Leben mehr genießen können als wir Europäer. Und auch deshalb begann er, kaum von seiner letzten (bereits vierten) Reise durch Kolumbien, Brasilien, Peru und Bolivien zurückgekehrt, schon über die folgende nachzudenken. Mithilfe von Google-Maps plante er eine Route, hing seine Idee am schwarzen Brett im FB aus und die Expedition war geboren. "Ursprünglich wollte ich per Anhalter fahren, aber weil es sicherer ist, sich auf den eigenen Antrieb zu verlassen, sind wir auf die Roller umgestiegen. Ich freue mich schon, wie wir sie den Indianern im Amazonas ausleihen werden.“

"Südamerika ist fröhlich und farbenfroh. Paradoxerweise, obwohl es im Westen liegt, herrscht dort nicht das westliche Stereotyp von der Arbeit in die Arbeit und ein auf Angst basierendes Verhalten vor". Marek ließ sich nicht entmutigen von Kommentaren wie: Was passiert, wenn man euch überfällt? Wo wirst du schlafen? Da hast du nicht das Zeug zu und ähnlich negativen Ansichten. Er hat in seiner Arbeit gekündigt, trainiert täglich, macht Besorgungen, packt … "Es gibt eine Menge zu erledigen, aber das ist ok, das gehört zum Reisen einfach dazu. Ich glaube, dass jeder von uns tun kann, was ihm Spaß macht und was ihn erfüllt" erklärt Marek.

Unterstützung von Yedoo

Dieser Junge, der sich seine Träume nicht nehmen ließ und der anderen zeigt, wie man mit mehr Freude und glücklicher leben kann, hat mit seiner Begeisterung auch uns bei Yedoo angesteckt. Seinem Team haben wir Roller Yedoo Trexx gespendet und nun warten wir gespannt darauf, wie es ausgeht. Und außerdem freuen wir uns auf die Fotos. Marek hat ein Auge dafür. Mit seinem Foto von einer Salzlagune in Bolivien hat er den Wettbewerb Ein anderer Blick gewonnen, die von dem Foto-Server der Firma Megapixel veranstaltet wurde. Seht euch Mareks FB-Profil an. Es lohnt sich. 

Michala Pokorná: Die 26jährige Studentin der Handelshochschule VŠO verfügt über außergewöhnliche Kommunikationsfähigkeiten. Sie träumt davon, unterschiedliche Traditionen, Natur, neue Menschen und Freunde kennenzulernen, die ihr eine neue Perspektive auf die Welt vermitteln. Leider hat sie nur einen Monat Zeit für die Expedition. Und damit die Truppe nicht das Gender-Gleichgewicht verliert, hat sie sich entschieden, auch Káťa mitzunehmen. Die nämlich plant schon lange eine Reise nach Südamerika.

Für Káťa Peukerová liegt das Reisen nahe: sie arbeitet nämlich in einem Reisebüro. "Marek hat alles gut geplant, er hat viel Erfahrung in Lateinamerika, ich kann mir niemanden besseren vorstellen, um eine solche Reise zu unternehmen. Ich kann nicht einfach nur zu Hause sitzen, dazu liebe ich die Erlebnisse auf Reisen zu sehr, und davon kann ich dann lange Zeit zehren."

Starter

Und wenn euch diese Mutigen gefallen, könnt ihr sie am Starter unterstützen. Für eure Unterstützung werdet ihr königlich belohnt, ihr könnt aus gut zusammengestellten Paketen wählen. Nähere Infos unter https://www.startovac.cz/projekty/na-kolobezkach-napric-middle-and Süd-Amerika-/ #komentare. "Das Geld, das wir auf diese Weise sammeln, dient als Sicherheit für unvorhergesehene Situationen, den Rest verwenden wir für den Transport an Orten, wo es keine Straßen gibt“, erklärt Marek. Lukáš, Sayana, Michal, Michala, Tomáš, nehmen auch gerne Ratschläge und Tipps entgegen, sie haben nämlich erst im Juni angefangen, auf Rollern zu trainieren.

 

Schulung bei Yedoo
Schulung bei Yedoo
"Auf uns warten Wüsten, diese hier ist in Peru, aber keine Sorge, durch diese Berge von Sand führt eine schöne Asphaltstraße," sagt Marek :))
"Auf uns warten Wüsten, diese hier ist in Peru, aber keine Sorge, durch diese Berge von Sand führt eine schöne Asphaltstraße," sagt Marek :))

Diskussion

  • Janka, Yedoo Team  |  19. 2. 2018

    Hallo Peter, herzlichen Dank für die netten Worte und viel Spaß!

  • Peter Lames  |  18. 2. 2018

    Hallo an alle, ich werde mir nächsten Monat einen Y. Trexx (schwarz !) kaufen. Dieser Bericht von Marek Jelinek hat mich in der Findungsfrage nochmal bestärkt. Ich habe tendiert zwischen Kickbike Cross Fix u. Yedoo Trexx. Die Bilder aus Südamerika sind faszinierend, beeindruckend, einfach sehr schön. Ich freue mich schon auf den Y. T. Zur Zeit fahre ich noch einen Finnscott Cross (26/18) seit ca. 7,5 Jahre, mit und ohne Hund . Den Y.T. möchte ich dann als Tourenroller benutzen, und der Finnscott weiterhin als Dogscooter. Macht weiter so, und denkt dran, KEEP ON ROLLIN ! Lg Peter Lames, Salmtal

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